Sie haben so eben Ihren Grundlehrgang zum/zur Rettungssanitäter:in absolviert und auch das Klinikpraktikum erfolgreich gemeistert. Es ist Ihr erster Tag auf der Lehrrettungswache. An diesem ersten Dienst sind Sie mit dem Praxisanleiter Markus und der Rettungssanitäterin Lara eingeteilt. Nach einer Führung durch die Rettungswache und dem Fahrzeugcheck werden Sie zu ihrem ersten Einsatz alarmiert:

„R1: Atemnot, Heimstättenweg 17, männlich 53J, X+ A- B- C+ D+ E+. Die Anfahrt gestaltet sich problemlos. Vor Ort treffen Sie einen Mann mittleren Alters innerhalb eines Restaurants an. Seine Ehefrau berichtet, dass er sich während des Essens verschluckt habe und plötzlich angefangene habe stark zu husten. Ein Kellner kam kurz darauf zur Hilfe und entfernte das Stück Fleisch mithilfe von „komischen Drücken in den Bauch“.

Markus kommuniziert im Team, dass er zunächst ein Primary Assessment durchführen wird und stuft den Patienten anschließend als „nicht kritisch“ ein. Im Rahmen eines Secondary Assessments bittet er Sie und Lara ein vollständiges Monitoring durchzuführen. Im Gesprächsverlauf zwischen Markus und dem Patienten können Sie auf Seiten des Patienten eine zunehmende Heiserkeit und schwerfällige Sprache beobachten. Der Einsatz verläuft ohne weitere Vorkommnisse. Am Krankenhaus fragt Markus Sie, ob Sie mit den Begriffen des Primary und Secondary Assessments sowie dem Advanced Medical Life Support (AMLS) vertraut sind.